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Style Advice #2 by anna frost

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In der 2. Runde Style Advice gebe ich euch einen kleinen Shopping Guide an die Hand. Den müsst ihr euch nicht ausdrucken und der Reihe nach abhaken, wenn ihr demnächst shoppen geht, aber behaltet die Infos mal im Hinterkopf!

1. Versucht nicht jemand zu sein, der ihr nicht seid.

Fragt euch immer, ob ihr dieses oder jenes Teil auch wirklich tragen wollt. Sollte die Antwort „Nein!“ oder „Vielleicht mal im Haus oder im Dunkeln“ lauten, dann lasst das Kleidungsstück lieber hängen und sucht euch etwas anderes. Es nur zu kaufen, um es dann zu besitzen aber nie zu tragen, ist Unfug.

2. Holt euch Rat!

Ich gehe ab und an alleine shoppen. Das macht jede Frau. Vor allem dann, wenn es mal in der Mittagspause schnell gehen muss, zwischen zwei Arztterminen oder einfach mal so. Wenn ihr dann in der Umkleidekabine steht und euch nicht sicher seid, fragt ruhig die Verkäufer. Sollten sie allerdings permanent sagen:“ Jaja… das ist jetzt total IN diesen Sommer!“ könnt ihr die Dame oder den Herren getrost in der Pfeife rauchen. Im Zeitalter von Web2.0 und mobilem Internet empfehle ich da auch mal schnell den Griff zum Handy. Macht ein Foto, ladet es bei Facebook, Twitter oder Instagram hoch oder schickt es eurer besten Freundin. Falls es länger dauert, könnt ihr das Kleidungsstück immer für eine gewisse Zeit zurücklegen lassen.

3. Nehmt Trends zur Kenntnis aber saugt sie nicht direkt auf!

Mindestens zwei Mal im Jahr gibt es neue Kollektionen und somit auch neue Trends. Hinzu kommen Urban Trends, die nicht von Designern vorgegeben, sondern aus der Menge heraus entstehen. Seid keine Trend-Sklaven, sondern entscheidet für euch, ob der Trend zu euch passt. Ihr seid nicht Madonna und erschafft euch alle 4 Monate neu. Und irgendwann muss man auch mal überlegen, ob es sich nicht eher lohnt, einen Kleiderschrank anzulegen, der „never out of style“ ist. Wenn Tierprints mal wieder kurz „IN“ sind, muss es für euch nicht ein komplettes Outfit sein. Eine Handtasche oder auch Schuhe mit Tiermuster reichen völlig aus, wenn ihr doch ein wenig auf der Welle mitschwimmen wollt.

4. Fallt nicht auf „Kunstwerke“ herein!

Es gibt Kleidungsstücke, die sehen im Shop total genial aus. Sie sind besonders toll drapiert oder ausgeleuchtet, vermutlich sogar noch an der Figur festgeklammert, auf Taille gezupft und mit Tonnen Accessoires aufgehübscht. Kauft den orangenen Mantel oder den Zebrablazer nicht blind! Probiert es an, bewegt euch darin, tretet aus der engen Umkleidekabine heraus und betrachtet euch in einem anderen Licht. Kauft ihr im Sommer schon einen Wintermantel? Dann zieht einen Pullover unter den Mantel. Ihr werdet im Winter nicht mit einem Sommerkleidchen unter dem Mantel das Haus verlassen. Auch solltet ihr testen, wie bestimmte Farben zu eurer Haarfarbe passen. Was an der Dame mit dem blonden Haar top aussieht und harmoniert, muss nicht unbedingt zu Rot oder braun passen. Testet unterschiedliche Lichtverhältnisse, also bleibt nicht nur in eurer Kabine. Einige Shops lassen auch Kunden mal eben vor die Tür gehen, um zu checken, wie ein Kleidungsstück bei Tageslicht aussieht. Dies empfiehlt sich besonders beim Herrenausstatter, denn so manch ein Grau oder Braun hat bei verschiedenen Lichtverhältnissen einen Flip-Flop-Farbeffekt.

Foto: Fashionpuppe

Style Advice #1

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