Die Tasche gehört zu mir, wie der Print schon sagt: Bloggerin Chiara Ferragni (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/3870349656152364/)

Me, myself and I: Mode wird persönlich

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Was meins ist, ist auch deins. Was einst als großzügige Regel oftmals auch unter Freundinnen hinsichtlich der Lieblingstasche galt, ist heute so schnell nicht mehr möglich. Denn die Modebranche wird persönlich. Statt Massenware zählt jeder Einzelne, wenn man den aktuellen Streetstyle-Fotos und Luxusmarken-Projekten glauben will. Made-to-measure, Customization, Individualisierung sind Begriffe, die immer häufiger in der Modebranche fallen.

Bei Gucci kann man sich seine 3600 Euro-Tasche mit individuell ausgesuchten Patches veredeln, Louis Vuitton bietet bereits seit Längerem erfolgreich den Monogramm-Service für Taschen an, Slipper von Tod’s werden mit den Initialen bestickt und selbst auf weißen T-Shirts prangt klein der Name oder das Monogramm über der Brust.

Die Qual der Wahl: bei Gucci kann man sich seine Tasche selbst gestalten (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/332984966181803524/)

Die Qual der Wahl: bei Gucci kann man sich seine Tasche selbst gestalten (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/332984966181803524/)

Aus Konsumenten bzw. Kundensicht ist dieses Phänomen ganz klar ein großer Erfolg. Blogger wie Chiara Ferragni oder Stars wie Rihanna und Olivia Palermo lieben es, sich in den neusten Entwürfen zu zeigen, ein speziell angefertiges Trendteil ist für sie allerdings nichts Neues, sondern längst Gewohnheit. Dass allerdings auch das Mädchen von nebenan mit einfachen Mitteln wie etwa dem Einsticken der Initalien oder dem Aufkleben einzelner Patches beweisen kann, dass ihre Jeans ja ach so besonders ist, weil das eigens ausgewählte Emoji-Patch eben nicht auch auf der Hose ihrer besten Freundin klebt, ist neu. Bei aller Liebe zu Trends wollen wir im Herzen doch alle zeigen, wie besonders und einzigartig wir sind. Aber warum?

Die Tasche gehört zu mir, wie der Print schon sagt: Bloggerin Chiara Ferragni (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/3870349656152364/)

Die Tasche gehört zu mir, wie der Print schon sagt: Bloggerin Chiara Ferragni (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/3870349656152364/)

Zählen heute nicht mehr die inneren Werte, ganz ohne auffällige Kleidung? Genügt es nicht, sich klassisch-chic anzuziehen und lieber durch Charakter als durch ein speziell angefertigtes T-Shirt aufzufallen?Vielleicht ist das gar nicht die Frage, sondern vielmehr eine Ausrede der üblich abgeneigten Modegegner. Vermutlich sagt dieser Trend der Individualisierung eines ganz deutlich aus:

Mode soll Spaß machen und das ist nicht verwerflich. Wenn es einer Einzelperson also Freude bereitet, sich mit viel Mühe und Kreativität einen ganz persönlichen und eigenen Look zu kreieren und diesen auch nach außen hin als sein Eigen zu deklarieren, dann ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Die Mode schert so nämlich nicht alle über einen Kamm, sondern bietet Raum für Charakter und Persönlichkeit.

Initialen wohin man blickt: auch auf Shirts (Quelle: https://www.instagram.com/suelovesnyc/)

Initialen wohin man blickt: auch auf Shirts (Quelle: https://www.instagram.com/suelovesnyc/)

Autor: Giulia

Stars, Sternchen und Mode. Das ist meine Welt! In Interviews und Reportagen macht es mir viel Spaß, die Geschichte hinter tollen Persönlichkeiten und bekannten Marken zu erzählen. Auch hier auf Stylewelt möchte ich die Leser mit interessanten Neuigkeiten aus der Mode- und Lifestyleszene versorgen.

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