Rihannas großer Auftritt bei der Puma-Fashionshow (Quelle: Instagram.com/badgalriri)

Ich bin ein Star, lasst mich designen!

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Paris, 29.09.2016. Alle wichtigen Moderedakteure dieser Welt sitzen in einem Pariser Luxushotel und warten gespannt auf eine heiß ersehnte neue Modekollektion. So weit, so gut. Bisher nichts Neues. Doch die Designerin, der hier in Paris gleich alle Redakteure mit ihrer Mode begeistern wird, ist eigentlich gar keine. Die Rede ist nämlich von Popstar Rihanna.

Richtig gehört, die 28-jährige Schönheit aus Barbados singt nämlich nicht nur fantastisch, sondern macht seit 2015 erfolgreich Mode für das deutsche Sportswear-Label Puma. Als Kreativ-Direktorin verantwortet sie eine eigene Linie namens „Fenty x Puma“ und gestaltet dabei nicht nur die Entwürfe, sondern zeigt sich auch für alle restlichen Aktivitäten wie etwa die Kampagnenentwicklung verantwortlich. Kein Wunder, dass sie entsprechend ihrer Berühmtheit direkt ihre Freundinnen, die Supermodels Gigi Hadid und Cara Delevingne, als Testimonials verpflichtet hat.

Rihannas großer Auftritt bei der Puma-Fashionshow (Quelle: Instagram.com/badgalriri)

Rihannas großer Auftritt bei der Puma-Fashionshow (Quelle: Instagram.com/badgalriri)

Etwas Besseres kann Puma eigentlich nicht passieren. Auch wenn Rihanna natürlich im eigentlichen Sinne keine Designerin ist, pusht sie den „Fashion-Wert“ der Marke enorm. Interessierte sich bis vor Rihannas Arbeit bei Puma kein relevanter Moderedakteur für die Designs, redet plötzlich von der US-Vogue bis hin zu CR Fashion Book jeder über das deutsche Label aus Herzogenaurach.

Auch Kanye West ist mit seinen Pop-up-Stores rund um Tour-und Fan-Produkte seines Albums „The Life of Pablo“ ähnlich erfolgreich. Für gerade einmal zwei Tage konnten Fans in Berlin-Kreuzberg im August die Kleidung in ausgewählten Stores shoppen. Der Hype war garantiert, die Schlangen unendlich und einige Ultra-Fans campten bereits Tage vorher vor den Läden. Außerdem zeigte er vor einigen Wochen bei der New York Fashion Week seine Yeezy-Kollektion. Modegöttin Anna Wintour, Chefredakteurin der US-Vogue, ließ es sich nicht nehmen und saß gemeinsam mit Wests Ehefrau Kim Kardashian in der ersten Reihe.

Hochkarätige Front Row bei Kanye Wests Yeezy-Show (Quelle: http://www.independent.ie/style/celebrity/kanye-and-anna-wintour-have-a-falling-out-on-the-frow-over-norths-tantrums-35058125.html)

Hochkarätige Front Row bei Kanye Wests Yeezy-Show (Quelle: http://www.independent.ie/style/celebrity/kanye-and-anna-wintour-have-a-falling-out-on-the-frow-over-norths-tantrums-35058125.html)

Sänger Justin Bieber macht sich ebenfalls einen Namen außerhalb der Musikszene und  kollaborierte für seine Tour-Merchandise-Klamotten mit der Fashionkette Urban Outfitters. Also nicht mehr nur Musik für die Massen, sondern auch Mode. Justin ist überall.

Tour-Merchandise von Justin Bieber bei Urban Outfitters (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/413627547009992806/)

Tour-Merchandise von Justin Bieber bei Urban Outfitters (Quelle: https://de.pinterest.com/pin/413627547009992806/)

Sind Stars also die neuen Modemacher? Wohl kaum. Eher geldgierige Multitalente, die wissen, wie man sich vermarktet. EIgentlich eine profitable Situation für beide Seiten, doch die Authentiztät und die Expertise der „echten“ Designer gerät damit leider in den Hintergrund.

Autor: Giulia

Stars, Sternchen und Mode. Das ist meine Welt! In Interviews und Reportagen macht es mir viel Spaß, die Geschichte hinter tollen Persönlichkeiten und bekannten Marken zu erzählen. Auch hier auf Stylewelt möchte ich die Leser mit interessanten Neuigkeiten aus der Mode- und Lifestyleszene versorgen.

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