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Cocooning vs. Homing – Social Communities im Bereich Wohnen

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Sprachen die Trendforscher noch vor ein paar Jahren von „cocooning“, dem Rückzug bzw. Einigeln in die eigenen 4 Wände, so geht die Tendenz seit geraumer Zeit ganz klar in Richtung „homing“. Abschotten ist nicht mehr angesagt. Jetzt heißt es, zeigen was man hat.

Unser Zuhause ist Mittelpunkt des sozialen Lebens und zum sozialen Umfeld gehören mittlerweile nicht mehr nur Familie, Freunde und Bekannte sondern ganz eindeutig auch social communities. Wir lieben es, uns in Wohn-Communities und Style-Blogs zu tummeln, uns auszutauschen, Tipps zu holen und uns inspirieren zu lassen. Im Gegenzug sind wir bereit, eigene Wohnideen, Erfahrungen und Berichte in diesen Communities zu veröffentlichen. Ich frage mich oft, was uns veranlasst, andere bzw. fremde Menschen Einblick in unser Zuhause, in unser Leben zu geben? Eine Erklärung für dieses Phänomen zu finden, ist nicht schwer. Wie bei allen sozialen Netzwerken treten wir bewusst einer Interessengemeinschaft bei. Wir haben das Gefühl, auf einer Ebene mit den anderen zu stehen. Wir fühlen uns unter Gleichgesinnten. Wir fühlen uns verstanden. Und was ganz entscheidend ist: wir dürfen uns beteiligen. Unsere Ideen, Tipps und Tricks sind gefragt. Wir erhalten positives Feedback. Ein wichtiger Nebeneffekt ist, dass wir uns nicht komplett outen. Eine gewisse Form der Distanz bleibt.

Die nachfolgenden gelisteten Communities geben nur ein Überblick aus der aktuellen Wohn- und Style-Community-Landschaft:

Am wohlsten fühle ich mich auf www.solebich.de. Die Seite ist gut strukturiert, bietet mehrwerte Tipps und lesenswerte Kurzartikel. Produkte, die mir gefallen, kann ich über www.solebich.de direkt kaufen. Da fällt das lästige und langwierige Recherchieren im Netz weg. Eine witzige Idee ist das SoLebIch-Buchprojekt „Glücklich wohnen ist…“. Eine sehr charmante Art, Menschen zu aktivieren. Mit guten Fotos habe ich hier die Chance, „verewigt“ zu werden. Mehr Infos zum Projekt findet Ihr unter http://www.solebich.de/neues-solebich-buch oder „Neues zum Buchprojekt“.

Gastbeitrag: Nici

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